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Kieler Forscher arbeiten an Autobatterie

Elektroautos Kieler Forscher arbeiten an Autobatterie

Bahnt sich da ein Durchbruch für Elektroautos an? Forscher der Universität Kiel wollen gemeinsam mit einer Firma aus Baden-Württemberg eine hochleistungsfähige Siliziumbatterie für Autos entwickeln.

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Für eine flächendeckende Nutzung von Elektroautos fehlen bisher kostengünstige Batterien, die genug Energie speichern können.

Quelle: Jan Woitas/dpa

Kiel. Etwa die Hälfte davon geht an die Kieler Uni, wie die Hochschule am Donnerstag mitteilte. Für eine flächendeckende Nutzung von Elektroautos fehlen bisher kostengünstige Batterien, die genug Energie speichern können.

Als vielversprechendes Material zur Leistungssteigerung gelte Silizium, heißt es. Um in E-Autos eingesetzt zu werden, sei aber der Halbleiter mechanisch nicht stabil genug. Nun wollen die Uni und die Firma Rena Technologies mit einem neuen Ansatz die Siliziumbatterie zur Marktreife bringen. Materialwissenschaftler wollen dabei ihre Erkenntnisse zu porösen Siliziumanoden mit Erfahrungen aus der Solartechnik verbinden. So soll binnen drei Jahren nicht nur eine hochleistungsfähige Batterie entstehen, sondern in Zusammenarbeit mit dem Anlagenhersteller für die Halbleiter- und Solarbranche auch ein Konzept, um sie in großem Maßstab industriell herzustellen.

"Die ganze regenerative Energie wartet auf die bessere Batterie", sagte Jürgen Carstensen vom Institut für Materialwissenschaft. Mit ihrem Projekt wolle die Kieler Forschungsgruppe Abhilfe schaffen. "Theoretisch ist Silizium das beste Material für Anoden in Batterien, allerdings bringt es zahlreiche Probleme mit sich", sagte Uni-Projektleiterin Sandra Hansen. "Aber durch unsere bisherigen Forschungen haben wir gelernt, mit diesen Störfaktoren umzugehen."

Von dpa

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