2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Kieler Landesregierung für Schonung der Dorschbestände

EU Kieler Landesregierung für Schonung der Dorschbestände

Schleswig-Holsteins Landesregierung hat sich für eine weitreichende Schonung der Dorschbestände in der Ostsee ausgesprochen. Die Bewertung der Wissenschaftler müsse ernst genommen werden, sagte Agrarstaatssekretärin Silke Schneider am Montag in Kiel.

Voriger Artikel
Speisekarte bald ohne Dorsch?
Nächster Artikel
IfW-Präsident spielte mit Nobelpreisträger Hart Tischtennis

Zwei Dorsche liegen in einer Kiste mit Eis.

Quelle: Markus Scholz/ Archiv

Kiel/Luxemburg. Eine Kürzung der Quote werde fraglos Auswirkungen auf die Fischerei haben. Doch dieser Berufsstand habe nur dann eine Zukunft, wenn der Dorsch nachhaltig bewirtschaftet werde, sagte Schneider.

In Luxemburg berieten die EU-Fischereiminister am Montag über neue Dorschfangquoten. Die EU-Kommission hatte eine Minderung der Fangmenge in der westlichen Ostsee um 88 Prozent vorgeschlagen.

Auch die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust warnte davor, der Berufsfischerei mit einer "politische Quote" scheinbar entgegenzukommen. Stattdessen forderte sie finanzielle Unterstützung für Fischer, die ihre Fahrzeuge vorübergehend oder endgültig stilllegen. 

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sprach sich dagegen bei dem Treffen in Luxemburg gegen eine starke Kürzung der Fangmengen aus. Das könnte sozioökonomisch das Ende der Fischerei bedeuten, sagte er. Als Alternativen zur Schonung der Dorschbestände nannte der Minister die Stilllegungen von Fischereifahrzeugen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie Frau
Marion N.-Neurode

Anzeige
Mehr zum Artikel
Dorsch
Foto: Die EU-Kommission möchte die Dorschfangquote drastisch kürzen.

Deutschland will sich beim Treffen der EU-Fischereiminister in Luxemburg gegen die vorgeschlagene starke Kürzung der Dorschfangquote einsetzen.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3