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Kieler PSD Bank hält sich wacker

Niedrigzinsen Kieler PSD Bank hält sich wacker

Die Zeiten sind nicht gut für Banken: Niedrige Zinsen und wachsende Kosten belasten das Geschäft. Die Kieler Mini-Bank PSD ist mit ihrem Ergebnis für 2016 dennoch zufrieden: Der Gewinn ist annähernd stabil, die Zahl der Mitarbeiter und der Kunden wächst weiter.

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Michael Kunkel (links) und Jörg Bercher, Vorstandsmitglieder der PSD Bank Kiel

Quelle: PSD Bank

Kiel. Während vielfach größere Institute laut unter niedrigen Zinsen und überbordender Bürokratie stöhnen, behauptet sich das Mini-Geldhaus PSD Bank Kiel wacker auf einem hart umkämpften Markt: Mehr Kunden, mehr Mitarbeiter, deutlich mehr Kredite und Einlagen, stabiler Gewinn und solide wachsendes Eigenkapital – so lautet das Fazit für das Geschäftsjahr 2016, das die kleinste der bundesweit 14 genossenschaftlichen PSD Banken jetzt präsentierte.

"Auch 2017 wird ein gutes Jahr"

Und, davon sind Jörg Bercher und Michael Kunkel fest überzeugt: „2017 wird erneut ein gutes Jahr.“ Auch wenn derzeit niemand sagen kann, wie lange die Niedrigzinsphase noch anhält, blicken die beiden Vorstandsmitglieder zuversichtlich nach vorn: „Wir werden das Zinstal gut überstehen.“

Mit einem operativen Ergebnis von 2,75 Millionen Euro verzeichnet die Bank lediglich einen leichten Gewinnrückgang. Dennoch konnte die Eigenkapitalbasis weiter kräftig gestärkt werden: um 4,8 Prozent auf 33,4 Millionen Euro.

Aufbewahrungsgebühr ist kein Thema

Trotz der belastenden Zinssituation plant die PSD Bank keine „Aufbewahrungsgebühr“ für Einlagen. Auch am kostenlosen Erst-Girokonto soll sich nichts ändern. Allerdings prüft die Bank die Einführung von Gebühren für seltenere Dienstleistungen wie etwa speziellere Auslandsüberweisungen. Weiter verbessern will das Institut den Komfort beim Online-Banking. Jüngstes Beispiel ist das „Scan2Bank“-Verfahren, mit dem Kunden Rechnungen automatisch in Überweisungen übertragen können.

Mit insgesamt 65 Mitarbeitern (plus drei) ist die PSD Bank landesweit an fünf Standorten vertreten: zwei in Kiel, dazu Flensburg, Heide und Henstedt-Ulzburg.

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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