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Wohnen am Wasser wird immer teuer

LBS-Studie Wohnen am Wasser wird immer teuer

Häuser und Wohnungen an der Nord- und Ostseeküste in Schleswig-Holstein sind in den vergangenen Jahren um bis zu 55 Prozent teurer geworden, aber dennoch ungebrochen nachgefragt: Das ist ein Ergebnis einer Studie der LBS Bausparkasse, die am Dienstag in Kiel vorgestellt wurde.

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Die Nachfrage nach Häusern am Wasser ist groß, das Angebot konstant: Die Immobilienpreise steigen laut Immobilienmarktatlas 2017 kräftig weiter an.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Kiel. Obwohl damit auch die Preise in zuvor verhältnismäßig niedrigpreisigen Regionen kräftig anzogen, bleibt die Nachfrage ungebrochen hoch: „Wohnen, wo andere Urlaub machen, bleibt weiter attraktiv“, sagt Wolfgang Ullrich, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH. Wenig überraschend, so Ullrich, bleibe Sylt mit einem inselweiten Schnitt von 9865 Euro pro Quadratmeter für Häuser aus dem Bestand die teuerste der untersuchten Regionen in Wassernähe.

Nicht jeder hohe Preis wird akzeptiert

Steigerungsraten von etwa 48 Prozent seit 2011 in der Ortslage Kampen auf nunmehr 21.529 Euro sind aber auch für den Immobilienprofi befremdlich: „Ich hatte schon vor Jahren aufgrund des hohen Niveaus eher auf sinkende Preise getippt.“ Ein Grund für kletternde Preise auf Sylt sieht der Experte auch in der vermögenden Käuferschicht: „Etwa 90 Prozent unserer Käufer nutzen die neue Immobilie als Urlaubsdomizil oder zur Vermietung, dennoch gilt auch hier: Nicht jeder Preis wird mehr akzeptiert.“ 

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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