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Landwqirte vor Gericht: Pflichten durch Mindestlohn klären

Agrar Landwqirte vor Gericht: Pflichten durch Mindestlohn klären

In einem Musterverfahren wollen die schleswig-holsteinischen Landwirte gerichtlich klären lassen, wie weit ihre Pflichten durch das Mindestlohngesetz reichen. Der Arbeitgeberverband der Land- und Forstwirtschaft habe deshalb eine entsprechende Klage vor dem Finanzgericht Hamburg eingelegt, teilte der Bauernverband Schleswig-Holstein am Mittwoch in Rendsburg mit.

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Landwirte ziehen vor Gericht.

Quelle: Diether Endlicher/Archiv

Rendsburg. Die Klage richte sich vor allem gegen die Verpflichtung, die Arbeitszeiten für alle Arbeitnehmer aufzuzeichnen, auch wenn sie deutlich über dem Mindestlohn verdienen. Das bedeute einen erheblichen Aufwand. Durch das Musterverfahren soll erreicht werden, dass die Betriebe nur die Arbeitszeiten von geringfügig Beschäftigten dokumentieren müssen. Für Landwirtschaft und Gartenbau gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren, in der weniger als der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde gezahlt werden darf.

dpa

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