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Lübecker Flughafen geht Mitte April das Geld aus

Insolvenzverwalter Lübecker Flughafen geht Mitte April das Geld aus

Es gibt noch immer keine Entscheidung, wie es mit dem Lübecker Flughafen weitergeht. In einer Sondersitzung informiert der Insolvenzverwalter über die Lage. Er sagt: Sie ist ernst, das Geld wird knapp.

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Es gibt noch immer keine Entscheidung, wie es mit dem Lübecker Flughafen weitergeht.

Quelle: Maja Hitij/dpa

Lübeck. In einer Sondersitzung hat der Insolvenzverwalter für den Flughafen Lübeck, Klaus Pannen, am Donnerstag den Hauptausschuss der Stadt über die Situation des Airports informiert. Er habe dem Gremium mitgeteilt, dass er nach wie vor mit zwei potenziellen Investoren mit schlüssigen Konzepten verhandele, sagte Pannen nach der nicht-öffentlichen Sitzung. Namen habe er in der Sitzung nicht genannt. Er habe auch deutlich gemacht, dass die Zeit dränge. Wenn kein Käufer gefunden werde, gehe dem Flughafen Mitte April das Geld aus.

Der Hauptausschuss-Vorsitzende Jan Lindenau (SPD) sagte, nach Angaben Pannens bemühe sich ein Investor, über Ostern ein Finanzierungskonzept auf die Beine zu stellen. Dann werde es Anfang April eine Sondersitzung der Bürgerschaft geben, in der auch über mögliche Übergangszahlungen der Stadt beraten werde, sagte Lindenau. Die wären nötig, um die Frist für die Investorensuche noch einmal zu verlängern.

Pannen sucht seit Monaten nach Interessenten für den Flughafen. Der Airport hatte nach dem Rückzug des chinesischen Investors Chen Yongquiang im September 2015 zum zweiten Mal Insolvenz anmelden müssen.

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Foto: Zurzeit geht es hier nicht weiter: Am Flughafen Lübeck-Blankensee hebt diese Woche die letzte Wizzair-Linienmaschine ab.

Der insolvente Flughafen Lübeck-Blankensee hat wohl doch noch eine Chance: Laut Medienberichten hat Insolvenzverwalter Klaus Pannen bereits mehrere aussichtsreiche Gespräche mit dem Unternehmer Winfried Stöcker geführt, der mittlerweile Chef des ehemaligen Flughafen-Chefs Jürgen Friedel ist.

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