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Lufthansa Technik sichert Standort Hamburg

Flugzeugbau Lufthansa Technik sichert Standort Hamburg

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Lufthansa Technik, die Gewerkschaft Verdi und der Betriebsrat des Unternehmens auf eine Zukunft für die Triebwerksüberholung am Standort Hamburg verständigt.

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Trotz Stellenstreichung sichert Lufthansa Technik den Standort Hamburg.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Hamburg. Danach fallen in den nächsten Jahren 700 von 2000 Arbeitsplätzen in Deutschland in diesem Bereich weg, teilte die Lufthansa Technik am Freitag mit. Das sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass moderne Triebwerke wartungsärmer seien. Auf betriebsbedingte Kündigungen will die Lufthansa Technik verzichten und mit Frühverrentungen, Abfindungen und anderen sozialverträglichen Maßnahmen den Arbeitsplatzabbau über fünf bis sieben Jahre strecken.

Für die verbleibenden 1300 Arbeitnehmer - davon 1100 in Hamburg - verlängert sich die wöchentliche Arbeitszeit ohne Lohnausgleich von 37,5 auf 39,5 Stunden. Der Betrieb werde von zwei auf drei Schichten umgestellt, an sieben statt sechs Tagen in der Woche, teilte Lufthansa Technik mit. Die Grundvergütungen und die Nacht- und Wochenendzuschläge blieben jedoch unverändert. Lediglich bei höher dotierten Altverträgen werde es zu Absenkungen kommen.

Die Wartung von Flugzeug-Triebwerken wird zunehmend von den Herstellern wie Rolls Royce, General Electric oder Pratt & Whitney selbst in die Hand genommen. Sofern sie unabhängige Unternehmen wie Lufthansa Technik einbinden, zahlen sie übliche Weltmarktpreise. Damit wäre der Standort Hamburg künftig nicht mehr konkurrenzfähig gewesen. Nach der Einigung will die Technik-Tochter des Lufthansa-Konzerns nun 80 Millionen Euro in Hamburg investieren. "Wir sind bis an den Rand des wirtschaftlich Tragfähigen gegangen", sagte ein Sprecher.

dpa

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