15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Ab Donnerstag wird wieder geflogen

Lufthansa-Streik Ab Donnerstag wird wieder geflogen

Der Pilotenstreik bei der Lufthansa hat auch Tausende Passagiere in Hamburg zur Änderung ihrer Reisepläne gezwungen. Nach dem gerichtlichen Stopp des Arbeitskampfes sollen die Maschinen am Donnerstag wieder wie gewohnt in Fuhlsbüttel starten und landen.

Voriger Artikel
Albig regt Renaissance des sozialen Wohnungsbaus an
Nächster Artikel
Thyssenkrupp stärkt Kieler Werft mit 50-Millionen-Investition

Nach dem gerichtlichen Stopp des Arbeitskampfes sollen die Maschinen am Donnerstag wieder wie gewohnt in Fuhlsbüttel starten und landen.

Quelle: Holger Hollemann/ dpa

Hamburg. Der erneute Pilotenstreiks hat am Mittwoch die Reisepläne Tausender Reisender in Hamburg durcheinandergewirbelt. Auch ein gerichtliches Verbot brachte zunächst keine Erleichterung. Nur drei Hin- und Rückflüge nach Frankfurt und zwei nach München sollten stattfinden, wie ein Sprecher der Lufthansa sagte. Normalerweise fliegt die Airline täglich 18 Mal von Hamburg nach Frankfurt und zurück sowie 14 Mal nach München und zurück.

Das hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt hatte am Mittag den Streik untersagt, weil seine Ziele nicht auf tarifvertraglich regelbare Fragen gerichtet seien. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) brach den Arbeitskampf daraufhin vorzeitig ab. Die Lufthansa erklärte jedoch, sie kehre aus Gründen der Planungssicherheit erst am Donnerstag zu ihrem normalen Flugplan zurück. Die Crews könnten nicht mehr rechtzeitig für Starts noch am Mittwoch zusammengeholt werden.

Für den Mittwoch hatte die Gesellschaft angekündigt, dass von den 1520 geplanten Flügen deutschlandweit rund 1000 ausfallen müssten. Am Donnerstag werde man dann wieder nahezu 100 Prozent fliegen. Auch in Hamburg soll wieder alles nach Plan laufen. Vor den Lufthansa-Schaltern in Fuhlsbüttel hatten sich am Mittwochmorgen nur wenige Passagiere eingefunden. Die Kunden seien über den Streik informiert gewesen, erklärte der Lufthansa-Sprecher. Es seien etwa 7000 Passagiere betroffen gewesen. Wer wollte, konnte auf die Bahn ausweichen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3