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Maisanbau im Norden nimmt weiter ab

Agrar Maisanbau im Norden nimmt weiter ab

Die Anbaufläche für Mais ist in Schleswig-Holstein im fünften Jahr nacheinander zurückgegangen. Wie der Bauernverband unter Berufung auf das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, verringerte sich die Fläche zum Vorjahr um zwei Prozent auf 164 400 Hektar.

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Blick auf ein grünes Maisfeld .

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Rendsburg. Damit wächst Mais auf etwa 17 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Als Gründe vermuten Experten, dass andere Früchte für den Anbau attraktiver geworden sind und die Nachfrage nach Biogas aus Mais gesunken ist.

Von jeweils einem Hektar Mais können entweder 19 000 Kilogramm Milch, 2000 Kilo Bullenfleisch, 3500 Kilo Schweinefleisch oder 81 000 Eier erzeugt werden. Ein Hektar Mais produziert zudem so viel Sauerstoff, wie fünfzig bis sechzig Menschen im Jahr verbrauchen. In Schleswig-Holstein kann laut Bauernverband aus klimatischen Gründen kein Körnermais für die menschliche Ernährung erzeugt werden. So werde der Mais als Futtermittel und zur Produktion von Biogas verwendet.

dpa

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