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Merkel-Appell für freien Welthandel

Maritime Konferenz Merkel-Appell für freien Welthandel

Ohne Digitalisierung kann Deutschland nicht Weltspitze in der maritimen Wirtschaft bleiben - darin sind sich Branchenvertreter und Bundesregierung einig. Ohne freien Handel gehe es auch nicht, sagt die Kanzlerin.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der 10. Nationalen Maritimen Konferenz.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. „Uns geht es darum, Handelsbarrieren zu beseitigen und einen freien und fairen Handel zu ermöglichen“, sagte Angela Merkel in der Handelskammer Hamburg. „Protektionismus hieße, Tore zu schließen.“

Handelswege würden dadurch zu Einbahnstraßen. Kurzfristig könnten Nationalstaaten von Handelsbarrieren zwar profitieren. Langfristig behinderten sie aber den Handel und den Wettbewerb - dieser sei jedoch die Voraussetzung für Innovation.

Dobrindt: "Neue digitale Weltordnung"

Auch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) wandte sich gegen Protektionismus. An dem Treffen unter Merkels Schirmherrschaft beteiligten sich etwa 750 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft. Hauptthema waren die Chancen der Digitalisierung für die maritime Wirtschaft.

„Wir stehen vor einer neuen digitalen Weltordnung“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Damit deutsche Unternehmen nicht von internationalen Wettbewerbern überholt würden, müsse die ganze Wertschöpfungskette der maritimen Wirtschaft digitalisiert werden. Dies gelte für die Logistik und ebenso für die Vernetzung und digitale Überwachung von Schiffsflotten sowie Offshore-Windparks.

Lesen Sie mehr in der Mittwochsausgabe der Kieler Nachrichten.

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