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Feinkost Stührk macht dicht

Marne in Dithmarschen Feinkost Stührk macht dicht

Nach über 100 Jahren schließt der traditionsreiche Fisch-Feinkosthändler Stührk. Der bekannte Delikatessenfabrikant von Krabben, Lachs und Matjes hat bereits rund 100 Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Ab Mitte April können diese in eine Transfergesellschaft wechseln.

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Krabbenverkauf reicht nicht: Die Feinkostfirma Stührk aus Marne in Dithmarschen muss den Betrieb einstellen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Marne. Über das Aus für das Traditionsunternehmen hatte zuerst der "NDR" berichtet. Stührk hatte bereits im Oktober einen Insolvenzantrag gestellt, infolgedessen den Betrieb aber zunächst weitergeführt. Man habe aber keinen Investor für eine entscheidende Finanzspritze gewinnen können, hieß es aus Kreisen des Unternehmens.

Noch 2013 hatte Stührk zusammen mit den niederländischen Firmen Heiploeg, Klaas Puul und Kok Seafood eine Wettbewerbsstrafe wegen unerlaubter Absprachen erhalten. Laut EU-Kommission hielten die Unternehmen zu dem Zeitpunkt einen Nordseegarnelen-Marktanteil von etwa 80 Prozent in Europa.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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