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Weniger als Zehn wollen HSH Nordbank kaufen

Medienbericht Weniger als Zehn wollen HSH Nordbank kaufen

Im Januar ist der Verkaufsprozess für die HSH Nordbank gestartet, doch das Interesse an der angeschlagenen Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein scheint unter Investoren gering zu sein. Laut „Welt am Sonntag“ haben sich weniger als zehn potenzielle Käufer für die HSH Nordbank gemeldet.

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Bis Ende des Monats können Interessenten Gebote für die HSH abgeben.

Quelle: Ulf Dahl

Hamburg/Kiel. Einige davon wohl nur deshalb, weil sie Einblick in die HSH-Bücher nehmen wollten, heißt es in der Sonntagszeitung. Das Kieler Finanzministerium hatte Ende Februar vom „Eingang zahlreicher Interessenbekundungen“ gesprochen.

 Kaufinteressenten können noch bis zum 31. März ein erstes Angebot für die Bank abgeben. Danach dürfen diejenigen, die die besten Angebote gemacht haben, einen Blick in die Bücher des Geldinstituts werfen. „Entscheidend ist, wie viele danach noch im Verkaufsprozess bleiben“, wird der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der West LB, Bernd Lüthje, zitiert. Die HSH Nordbank besteht aus einer profitablen Kernbank und einem Teil mit hohen Risiken, vor allem Schiffskrediten.

 Als mögliche Käufer kommen alle Banken, Finanzinvestoren oder Fonds weltweit in Frage. Der US-Finanzinvestor Apollo und die chinesische Bank ICBC werden als mögliche Käufer gehandelt. Und obgleich die NordLB aus Hannover mehrfach bestritten hat, dass sie die HSH kaufen will, soll auch sie laut „Welt am Sonntag“ unter den Interessenten sein.

 Die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein muss spätestens bis zum 28. Februar 2018 verkauft werden, andernfalls droht ihr nach Vorgabe der EU die Abwicklung.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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