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Mehr Säulen für Elektroautos in Schleswig-Holstein

Zuschüsse für Kommunen Mehr Säulen für Elektroautos in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein soll mehr öffentliche Ladesäulen für Elektroautos bekommen: Das Energiewendeministerium und die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) wollen dafür den Kommunen insgesamt bis zu 250.000 Euro an Zuschüssen bereitstellen.

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Schleswig-Holsteins Kommunen sollen Zuschüsse für das Aufstellen von Zapfsäulen für Elektroautos erhalten.

Quelle: Andrea Warnecke/dpa

Kiel. Energiewendeminister Robert Habeck  (Grüne) will das Programm am Dienstag offiziell vorstellen. Er sieht in der E-Mobilität einen Schlüssel für die notwendige Verkehrswende. Der Umstieg auf Elektroautos funktioniere aber nur, wenn die Menschen genügend Ladestationen vorfänden. Den Aufbau dieser Infrastruktur soll das neue Zuschussprogramm jetzt ankurbeln.

Welche Kommunen  können davon profitieren? Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die  zu den Makrostandorten gehören, die in einer  Studie über die Potenziale der Elektro-Mobilität in Schleswig-Holstein festgestellt  wurden. Zuschüsse können aber auch jene Kommunen bekommen, die ein eigenes Konzept für den Aufbau von Ladesäulen vorlegen können. Außerdem muss die Ladesäule mindestens 22 Kilowatt Ladeleistung haben, öffentlich zugänglich sein und diskriminierungsfrei genutzt werden können. Unter diesen Voraussetzungen kann ein Zuschuss von 5000 Euro pro Ladesäule gewährt werden. Das entspricht etwa der Hälfte der Kosten. Anträge können ab Anfang Juni 2016 bei der EKSH in Kiel gestellt werden.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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