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Mehr Lehrstellen im Norden als Bewerber

Arbeitsagentur Mehr Lehrstellen im Norden als Bewerber

Für Schulabsolventen in Schleswig-Holstein zeichnen sich in diesem Jahr gute Chancen bei der Lehrstellensuche ab. Derzeit kommen auf 9800 freie Plätze 8700 noch unversorgte Bewerber, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag berichtete.

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Zum Vorjahr stieg die Zahl der unbesetzten Plätze um 5,5 Prozent, während die der Bewerber ohne Lehrstelle um 0,9 Prozent sank.

Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa (Archivbild)

Kiel. Zum Vorjahr stieg die Zahl der unbesetzten Plätze um 5,5 Prozent, während die der Bewerber ohne Lehrstelle um 0,9 Prozent sank. Motivierte und flexible Jugendliche hätten sehr gute Chancen, sagte die Regionaldirektorin der Agentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann. Besonders der Einzelhandel, das Handwerk und das Gastgewerbe suchten Auszubildende. Der Trend zu höherwertigen Schulabschlüssen nehme zu, sagte Haupt-Koopmann. Die Zahl der Bewerber mit Haupt- oder Realschulabschluss sei stark gesunken.

„Wir haben 40 Prozent mehr Abiturienten als im letzten Jahr“, sagte Haupt-Koopmann unter Hinweis auf den doppelten Abi-Jahrgang. Viele Ausbildungsberufe verlangten höhere Voraussetzungen und viele Betriebe böten attraktive Plätze an. „Aber auch aus schwächeren Jugendlichen muss man etwas machen.“ Außerdem sei es wichtig, jungen Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben, eine gute Perspektive zu geben. Jeder, der im Sommer einen Deutschkurs an einer Berufsschule beende, solle die Chance bekommen, sich auf die Aufnahme einer Ausbildung vorzubereiten.

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