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Schiffbau im Norden: Schleswig-Holstein vor Hamburg

Mit Infografik Schiffbau im Norden: Schleswig-Holstein vor Hamburg

Im Schiffbau liegt Schleswig-Holstein bei Umsatz und Beschäftigten klar vor Hamburg. Seit 2008 machten die 21 Schiffbau- und Schiffreparaturbetriebe (mit mehr als 20 Beschäftigten) in Schleswig-Holstein bis 2015 einen Umsatz von 10,5 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mitteilte.

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Kiel ist einer der großen Schiffbaustandorte in Schleswig-Holstein.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Die Hamburger Betriebe – ihre Zahl ging in dem Zeitraum um einen auf zehn zurück – kamen auf 4,8 Milliarden Euro Umsatz. In Hamburg schrumpfte die Zahl der Beschäftigten von 2829 auf 1540, dagegen stieg sie im nördlichsten Bundesland von 5147 auf 5385.


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Der jährliche Umsatz schwankt laut Statistikamt stark – bedingt durch die Abwicklung von größeren Aufträgen insbesondere im Marineschiffbau oder bei der Ablieferung von Megayachten. Im Jahresdurchschnitt lag der Gesamtumsatz in beiden Bundesländern bei 1,9 Milliarden Euro – davon entfielen auf Hamburg 600 Millionen Euro und auf Schleswig-Holstein 1,3 Milliarden Euro durchschnittlich pro Jahr.

Die Exportquote variiert ebenfalls erheblich – von minimal 25 Prozent (2015) bis zu maximal 70 Prozent (2009). Das Jahresmittel lag bei 57 Prozent, also mehr als der Hälfte des Gesamtumsatzes.

Das Statistikamt veröffentlichte seine Zahlen anlässlich der Messe für Schiffbau, Maschinen und Meerestechnik (SMM), die von Dienstag bis Freitag (6. bis 9. September) in den Hamburger Messehallen stattfindet.

Von dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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