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Tankstellen-Bau für E-Autos kommt voran

Mobilität Tankstellen-Bau für E-Autos kommt voran

Der Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos kommt in Fahrt. Seit Mitte März 2016 wurden der Bundesnetzagentur 1900 neue öffentliche Ladepunkte gemeldet. „Wir sind zuversichtlich, dass der Ausbau der öffentlichen Ladestruktur zügig voranschreiten wird“, sagte Netzagenturchef Jochen Homann am Dienstag.

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Auf Deutschlands Stromkunden kommen wegen der massiven Ausbaupläne für die Elektromobilität neue Kosten zu. Der Anschluss von Zehntausenden neuer Ladesäulen erfordert nämlich einen spürbaren weiteren Netzausbau vor allem auf dem Land.

Quelle: Jan Woitas

Kiel. Seit einem Jahr müssen Betreiber öffentliche Ladesäulen melden. Sie werden dann überprüft – unter anderem darauf, ob sie die vorgeschriebenen Steckertypen anbieten. Das Problem: Die 3335 Punkte umfassende Liste der Netzagentur ist lückenhaft. Ladesäulen, die vor März 2016 entstanden, fehlen. Zudem umfasst sie nur öffentlich zugängliche Säulen, deren Betreiber der Auflistung zustimmten. Ein Beispiel: Für Kiel weist die Karte zwei Ladesäulen auf, doch allein die Stadtwerke betreiben acht Standorte. Laut Schätzung gibt es bundesweit 7400 öffentliche Ladepunkte.

Ladestationen in Kiel

Der bundesweite Trend spiegelt sich in Schleswig-Holstein wider. So förderte das Land im vorigen Jahr 34 Kommunen beim Bau von 65 Ladesäulen. In das Projekt flossen 350000 Euro. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) sprach damals von dem Programm als „ein voller Erfolg“.

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Ein Artikel von
Robert Michalla
Wirtschaftsredaktion

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