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Nahverkehr soll flexibler werden

Pendler Nahverkehr soll flexibler werden

Mit kleinen Bussen will der Hamburger Verkehrsverbund Pendlern flexiblere Angebote machen: Kunden sollen Fahrtwünsche unabhängig vom Linienverkehr vorschlagen können. Dazu ist ein Test geplant.

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Dicht gedrängt steigen Pendler im Hamburger Hauptbahnhof in eine S-Bahn.

Quelle: Bodo Marks

Hamburg. Bus und Bahn sollen in Hamburg flexibler werden. Dafür plant der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) eine digitale Testplattform. Unter anderem im Hamburger Hafen und im Stadtteil Billbrook sollen Kunden Fahrtwünsche unabhängig vom Linienverkehr einstellen können, teilten die Geschäftsführer Lutz Aigner und Dietrich Hartmann am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2016 mit.

Dabei könnten kleinere Busse mit geringerem Verbrauch eingesetzt werden als im Linienverkehr, sagte Hartmann. So könne in Randzeiten und an Orten mit schlechterer Anbindung ein flexibles Angebot entstehen. Das Angebot wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert und ist als Testprojekt geplant. Im November soll der Aufbau des Systems beginnen und ein Jahr als Test laufen.

Zahl der Fahrgäste nimmt um 2,6 Prozent zu

Im vergangenen Jahr hatten die Ticketverkäufe über die HVV-App laut Verkehrsverbund um 45 Prozent zugenommen. Der Anteil am gesamten Ticketverkauf lag bei 7 Prozent.

Die Zahl der Fahrgäste erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 770,5 Millionen. Zwei Gründe: mehr Studenten und damit mehr Semestertickets sowie mehr verkaufte Zeitkarten. Die Fahrgeldeinnahmen steigerten sich um 4,7 Prozent auf 825,5 Millionen Euro. Neben einer Verlängerung der U4 bis an die Elbbrücken sei unter anderem geplant, neue Fahrzeuge zu kaufen.

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