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Stadtwerke gehen in die Offensive

Neumünster Stadtwerke gehen in die Offensive

Die Pläne der Telekom, bis Ende 2018 Millionen Internetanschlüsse mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download zu beschleunigen, sorgen bei Konkurrenten wie den Stadtwerken Neumünster (SWN) für Aufregung. Hintergrund ist der Wunsch der Telekom, als Gegenleistung einen Exklusivzugang zu den knapp 8000 sogenannten Hauptverteilern zu bekommen.

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Die Telekom will bis Ende 2018 Millionen Internetanschlüsse mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download beschleunigen.

Quelle: dpa

Neumünster. „Damit würde ein Ausbau mit der wesentlich schnelleren Glasfaser im Vergleich zur Vectoring-Technologie der Telekom in Schleswig-Holstein ausgebremst oder gar verhindert“, sagt SWN-Sprecher Nikolaus Schmidt. Mit einer Ausbau- und Investitionszusage an die Bundesnetzagentur wollen die Stadtwerke kontern. Ziel: eine Garantie der Regulierungsbehörde, allein rund um die vom geplanten Ausbau betroffenen 60 Hauptverteiler das Netz ausweiten zu können. „Damit sich weitere Investitionen rechnen, brauchen wir Rechtssicherheit. Wir rechnen mit einer Antwort der Behörde in den kommenden vier Wochen.“

 Stadtwerke und beteiligte Zweckverbände wollen mit insgesamt 420 Millionen Euro bis 2022 23 Prozent der Landesfläche und 27 Prozent aller Gemeinden an ultraschnelles Internet anschließen. Der Netzbetreiberverband Breko, dem die Stadtwerke angehören, will mit weiteren Ausbauzusagen seiner Mitglieder eine Monopolstellung der Telekom verhindern.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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