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Norddeutsche Außenhändler ärgern sich über Hanjin-Pleite

Schifffahrt Norddeutsche Außenhändler ärgern sich über Hanjin-Pleite

Die Pleite der koreanischen Reederei Hanjin führt zu Störungen im norddeutschen Außenhandel. "Für die betroffenen Firmen ist die Insolvenz ärgerlich und mit zusätzlichem Aufwand verbunden", sagte Hans Fabian Kruse, Präsident des Branchenverbandes AGA, der Deutschen Presse-Agentur.

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Das Containerschiff «Hanjin Europe» legt in Hamburg an.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. "Konkret bedeutet das, dass sich Container zwischen einer und fünf Wochen verzögern können und zusätzliche Kosten anfallen."

Für die meisten Unternehmen sollten sich die Verzögerungen und Mehrkosten allerdings verdauen lassen. Die Außenhändler versuchen nun, Lösungen für die betroffene Ladung zu finden. Sie schalten die Versicherungen ein, bemühen sich, die Container freizukaufen und Umbuchungen zu organisieren.

Kruse sieht die Probleme in der Schifffahrt durch die Hanjin-Pleite nicht gelöst. "Die rund 100 Schiffe von Hanjin machen nur rund zwei Prozent der Gesamttonnage aus und verschwinden nicht vom Markt", sagte er. "Entsprechend muss und wird es weitere Bereinigungen geben." Am schlimmsten betroffen seien jedoch die Eigner der Schiffe, wobei die Linienreeder in der Regel nur einen Teil besitzen und den Rest gechartert haben.

Der AGA Unternehmensverband vertritt die Interessen von 3500 Mitgliedsunternehmen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In diesen Unternehmen sind rund 150 000 Mitarbeiter beschäftigt.

dpa

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