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Offshore-Spezialschiff in Flensburg vom Stapel gelaufen

Schiffbau Offshore-Spezialschiff in Flensburg vom Stapel gelaufen

Das erste von zwei Offshore-Spezialschiffen für die norwegische Reederei Siem Offshore ist am Mittwoch in der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft vom Stapel gelaufen.

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Ein Offshore-Spezialschiff nach seinem Stapellauf.

Quelle: Carsten Rehder

Flensburg. Das 160 Meter lange Schiff soll bei Arbeiten an Ölförderplattformen im Tiefseebereich zum Einsatz kommen, wie die Werft mitteilte. Ausgestattet ist es mit einem Hangar und einem Kontrollraum für mehrere große, ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge. Damit können Wartungsarbeiten auch in für Taucher nicht mehr erreichbaren Wassertiefen erfolgen.

Außerdem verfügen beide Neubauten über Kräne, die Lasten von bis zu 250 Tonnen in einer Tiefe bis zu 3000 Metern ruhig halten können sollen, und einen sogenannten Moonpool, eine acht mal acht Meter große Öffnung im Schiff. Die 31 Meter breiten Schiffe sind für Einsatz in der Arktis ausgerüstet und haben eine Höchstgeschwindigkeit von 17 Knoten (entspricht knapp 31,5 Kilometern pro Stunde). An Bord ist Platz für bis zu 150 Personen.

dpa

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