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Prozess in Hamburg um Schadenersatz nach P+S-Werftenpleite

Prozesse Prozess in Hamburg um Schadenersatz nach P+S-Werftenpleite

Stralsund/Hamburg (dpa) - Die Bremer Hegemann-Gruppe als ehemalige Eignerin der früheren P+S-Werften in Stralsund und Wolgast fordert Schadenersatz für die hohen Verluste infolge der Werftenpleite 2012. Am Donnerstag begann vor dem Hamburger Landgericht ein Verfahren, in dem geklärt werden soll, ob ein unzureichendes Sanierungskonzept mit zur Insolvenz führte.

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Die Insolvenz der P+S-Werften wird zum juristischen Streitfall.

Quelle: Bernd Wüstneck/Archiv

Nach Überzeugung des Konzerns wies der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vorgelegte Rettungsplan Fehler auf und verhinderte so die angestrebte Sanierung. Wie der NDR unter Berufung auf die Klageschrift berichtet, beziffert die Hegemann AG die dadurch entstandenen Schäden auf über 168 Millionen Euro. Für Donnerstag war laut Gericht zunächst ein Gütetermin anberaumt. Auch das Land als größter Gläubiger prüft eine Klage gegen KPMG.

dpa

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