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„Hanjin Harmony“ in Hamburg angekommen

Reederei-Pleite „Hanjin Harmony“ in Hamburg angekommen

In den Streit um mehrere zehntausend Container der Reederei Hanjin kommt Bewegung. Am frühen Montagmorgen hat der Frachter „Hanjin Harmony“ den Hamburger Hafen angelaufen. Wie der Terminalbetreiber Eurogate auf seiner Internetseite mitteilt, wird das Schiff am Liegeplatz bis zum Donnerstag entladen.

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Die 366 Meter lange „Hanjin Harmony“ war am 8. September im Mittelmeer von der Insolvenz der Reederei Hanjin überrascht worden.

Quelle: Frank Behling

Hamburg. Die 366 Meter lange „Hanjin Harmony“ war am 8. September im Mittelmeer von der Insolvenz der Reederei Hanjin überrascht worden. Das zur Hamburger Reederei Peter Döhle gehörende Schiff lag danach zunächst in der Biskaya und dann tagelang vor Helgoland fest. An Bord sind rund 8000 Container mit Gütern, die für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft und deutsche Firmen dringend benötigt werden.

Weiter unklar ist, was mit den ebenfalls noch auf dem Weg von Asien nach Europa festhängenden Frachtern ist.  Die „Hanjin Asia“ kreuzt im Mittelmeer vor der Küste Tunesiens und die „Hanjin Africa“ treibt südlich Suez im Roten Meer.  In der Straße von Malacca an der Ausfahrt zum Indischen Ozean liegen „Hanjin Blue Ocean“, „Hanjin Amercia“, „Hanjin China“ und „Hanjin Nertherlands“ in Warteposition.  Für all diese Schiffe und deren Ladung gibt es immer noch keine Perspektive.

Die Container, die mit Schiffen von Hanjjin nach dem Insolvenzantrag befördert werden sollten, springen inzwischen andere Reedereien ein. Nur die bereits auf Schiffe von Hanjin geladenen Container sind betroffen. FB

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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