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Scandlines gibt sich selbstbewusst

Reederei Scandlines gibt sich selbstbewusst

Leichte Einbußen auf der Vogelflug-Linie, deutliche Zuwächse auf der Verbindung Rostock-Gedser: Die Fährrederei Scandlines ist mit dem Geschäftsjahr 2016 hoch zufrieden.

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Badegäste sitzen am Ostseestrand, im Hintergrund läuft eine Scandlines-Fähre nach Gedser aus.

Quelle: Bernd Wüstneck

Kiel. Insgesamt konnte das deutsch-dänische Unternehmen den Umsatz um zwei Prozent auf 470 Millionen Euro steigern. Der Löwenanteil davon, rund 333 Millionen Euro, wurde auf den beiden Fährstrecken zwischen Rostock und dem dänischen Gedser sowie zwischen Puttgarden und Rødby eingefahren. Die Einkaufsmöglichkeiten an Bord (Bordershops) haben 137 Millionen Euro umgesetzt und konnten ihr Geschäft damit halten.

Wie Scandlines am Donnerstag weiter mitteilte, fiel der operative Gewinn zwar höher aus als im Vorjahr, unter dem Strich blieb das Jahresergebnis mit 81 Millionen Euro allerdings deutlich geringer als im Vorjahr mit einem Gewinn von 107 Millionen Euro. Grund für diesen Ergebnisrückgang sind vor allem die hohen Investitionen in neue Schiffe und die Modernisierung von Hafenanlagen.

Insgesamt beförderten die Scandlines-Fähren auf den Ostseestrecken 7,6 Millionen Passagiere und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Vogelfluglinie über den Fehmarnbelt nutzten 1,53 Millionen Fahrgäste, das waren rund 100000 weniger als im Jahr zuvor. Einen deutlichen Schub verzeichnete Scandlines beim Frachtverkehr, der um 16 Prozent auf 600000 Einheiten zunahm.

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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