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S&K-Mitangeklagter sieht sich selbst als Opfer

Prozesse S&K-Mitangeklagter sieht sich selbst als Opfer

Im Prozess um millionenschwere Kapitalanlagebetrügereien der Immobilien-Firma S&K hat sich ein Mitangeklagter selbst als Opfer dargestellt. Der frühere Hamburger Fonds-Partner von S&K, Hauke B.

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Ein Mitangeklagter hat sich selbst als Opfer dargestellt.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main/Hamburg. (49), sagte am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt, wenn sich die "schockierenden Manipulationen" der S&K-Verantwortlichen in dem Prozess als wahr herausstellen würden, "dann wäre ich selbst nachhaltig getäuscht worden".

Sein Unternehmen, das auf eine reiche Erfahrung im Fonds-Geschäft zurückblicken könne, sei immer davon ausgegangen, dass der Frankfurter Partner S&K "mit Gewinnerzielungsabsicht" gearbeitet habe. Er habe bis unmittelbar vor seiner Festnahme im Februar 2013 versucht, die in Schieflage geratenen Fonds zu retten.

Der 49-Jährige ist bislang der erste der sechs Angeklagten, der ausführlich zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Stellung nahm. Mehrere Anklagepunkte bezeichnete er dabei als "unsubstanziiert und pauschal". Er habe niemals betrügerische Absichten verfolgt oder versucht, etwas zu verschleiern oder zu vertuschen. "Ich war immer bestrebt, dass die Anleger ihr Kapital nicht verlieren", sagte der Angeklagte. Es sei deshalb "fatal, dass dies bei S&K vollkommen misslungen ist".

dpa

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