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Schlechtes Wetter belebt Einzelhandel

Schlussverkauf Schlechtes Wetter belebt Einzelhandel

Noch vor dem „SSV“ hat im Einzelhandel des Nordens die Schnäppchenschlacht begonnen. Auf sommerliche Damen- und Herrenmode wird der Rotstift angesetzt - damit die Ware endlich weggeht. Der verregnete Sommer trägt seinen Teil dazu bei.

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Der verregnete Sommer ist gut fürs Geschäft.

Quelle: dpa

Kiel/Hamburg. „Sale“, „Stark reduziert“, „Prozente“: Im wechselhaften Sommer im Norden ist Sommerbekleidung vielfach schon zum Schnäppchenpreis zu haben. Tops für 2 Euro, T-Shirts für 3, Hosen für 15 Euro — vielerorts sind die Preise tief im Keller. Dabei beginnt der inzwischen inoffizielle Schlussverkauf dieser Saison „SSV“ erst am 23. Juli.

„Das richtige Sommerwetter ist ausgeblieben“, sagt der Sprecher des Hamburger Einzelhandels, Wolfgang Linnekogel, der Nachrichtenagentur dpa. „Freiwillig hat kein Händler so früh schon reduziert.“ Wie Blei liegt die Modeware in den Regalen, hängen Jacken, Anzüge und Kleider dicht gedrängt an den Ständern.

Zuversicht verbreitet noch der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Nord, Harald Treiber, in Kiel. „Schlechtes Wetter bedeutet manchmal größere Kauflaune.“ Er beobachtet eine sehr individuelle Preisgestaltung. Im Einzelfall würden Preise schon um 50 Prozent nachgelassen. Die Spitze der Rabatte werde aber erst zum Schlussverkauf erreicht — wenn es heißt: „Final Sale“.

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