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Tourismusboom im Norden geht weiter

Schleswig-Holstein Tourismusboom im Norden geht weiter

Ein Super-Mai lässt Schleswig-Holsteins Tourismus-Statistik glänzen. Der Norden legt in diesem Jahr bisher ein höheres Wachstumstempo vor als die Nachbarländer. Minister Meyer sieht eine Bestätigung für die Strategie des Landes.

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Der Tourismusboom in Schleswig-Holstein hält weiter an.

Quelle: Archiv

Kiel. Schleswig-Holstein steht bei den Deutschen hoch im Kurs als Urlaubsland und hat in diesem Jahr bisher höhere Wachstumszahlen erreicht als die Konkurrenz in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die Branche sei im Norden auf einem nachhaltigen Wachstumskurs, stellte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Mittwoch fest. Er stützt seine Analyse auf die jüngsten Angaben des Statistikamtes.

In den ersten fünf Monaten des Jahres kamen 2,23 Millionen Übernachtungsgäste in das nördlichste Bundesland und damit 7,5 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen in Häusern mit jeweils mindestens zehn Gästebetten nahm um 6,7 Prozent auf 7,74 Millionen zu, berichtete das Statistikamt weiter. Damit blieb jeder Gast im Durchschnitt 3,5 Tage im Land. Mit kräftigen Zuwächsen um 14,5 Prozent bei den Gästen (773 000) und 14,7 Prozent bei den Übernachtungen (2,74 Millionen) trug der Mai erheblich zu der positiven Fünf-Monate-Bilanz bei.

Die Ostseeküste profitierte von den steigenden Zahlen stärker als die Nordseeküste. In Lübeck stieg die Zahl der Übernachtungen von Januar bis Mai sogar um 12 Prozent auf 501000. Da konnte Kiel mit einem Plus von 2,5 Prozent auf 239000 nicht mithalten. Die Statistik erfasst 3805 Beherbergungsstätten und 261 Campingplätze

Mehr als die Pfingstfeiertage

„Damit hat die Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein den nötigen Rückenwind für einen guten Start in die Sommersaison 2015“, sagte Minister Meyer zu den jüngsten Zahlen. Die herausragenden Mai-Werte passten in den langfristigen Wachstumstrend des Tourismusgewerbes im Land. Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen hätten in den ersten fünf Monaten des Jahres mit Zuwächsen bei Gästen und Übernachtungen zwischen 4,1 und 4,7 Prozent nur durchschnittliche Werte erzielt, sagte Meyer. Schleswig-Holstein gelinge es zunehmend, seine Wachstumspotenziale außerhalb der Sommersaison zu nutzen.

Das Mai-Ergebnis wurde allerdings dadurch positiv beeinflusst, dass die Pfingstfeiertage in diesen Monat fielen und nicht in den Juni wie im Vorjahr. „Ein gutes Monatsergebnis war dadurch vorhersehbar, doch die nun ermittelten Zuwachsraten übertreffen alle Erwartungen“, bilanzierte Meyer. „Schleswig-Holstein erweist sich im Ländervergleich einmal mehr als das wachstumsstärkste Bundesland.“ Mit seiner Tourismusstrategie 2025 habe das Land richtige Impulse gesetzt und die Tourismuswirtschaft auf einen nachhaltigen Wachstumskurs gebracht.

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