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HH und SH übernehmen 256 Schiffe

HSH Nordbank HH und SH übernehmen 256 Schiffe

Der 2,4 Milliarden-Deal mit der HSH Nordbank ist perfekt: Schleswig-Holstein und Hamburg werden zum 1. Juli Eigentümer von 256 Schiffen.

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Hamburg und Schleswig-Holstein haben der HSH Nordbank Schrottpapiere für 2,4 Milliarden Euro abgekauft.

Quelle: hfr

Kiel. Nach Angaben eines Sprechers des Finanzministeriums haben die beiden Länder der notleidenden HSH Nordbank Schrottpapiere für 2,4 Milliarden Euro abgekauft. Basis dafür war ein Wertgutachten der EU-Kommission. Das Geldinstitut hatte Containerfrachter und Öltanker einst mit einem Gesamtvolumen von fünf Milliarden Euro finanziert, dabei jedoch die Dauerkrise der Weltschifffahrt unterschätzt.

Die Reeder waren in den Folgejahren noch nicht einmal in der Lage, die Zinsen ihrer Finanzierung zu erwirtschaften, von einer Tilgung ganz zu schweigen. Wie berichtet ist das aktuelle Geschäft Teil einer Abmachung mit Brüssel, wonach es zum einen den Ländern erlaubt war, ihre Garantie von sieben auf zehn Milliarden Euro aufzustocken, und zum anderen der Bank ermöglicht wurde, sich von Problemkrediten zu trennen.

Bis Ende Februar 2018 muss die verbliebene Rumpfbank an einen privaten Investor veräußert sein, ansonsten ist sie abzuwickeln.

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Ein Artikel von
Christian Hiersemenzel
Landeshaus-Korrespondent

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