16 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Schwimmendes Gaskraftwerk für Rotterdam auf gutem Weg

Energie Schwimmendes Gaskraftwerk für Rotterdam auf gutem Weg

Nach dem Hamburger Hafen soll nun auch Rotterdam ein schwimmendes Gaskraftwerk für die Versorgung von Schiffen mit Strom erhalten. "Für die Realisierung einer weiteren Barge sind die Gespräche mit dem Hafen Rotterdam bereits auf einem guten Weg", sagte Dirk Lehmann, Geschäftsführer der Firma Becker Marine Systems, am Montag in Hamburg.

Voriger Artikel
Hamburger Hafen stabilisiert sich nach Rückschlag 2015
Nächster Artikel
Mehr Milchbauern entdecken Bio-Nische

Der Geschäftsführer von Becker Marine Systems, Dirk Lehmann, spricht.

Quelle: Georg Wendt/Archiv

Hamburg. Das Hamburger Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr mit der niederländischen Reederei Kotug und dem Energiekonzern Shell eine Absichtserklärung über den Verkauf einer LNG Hybrid Barge unterzeichnet. Das ist ein Schiff ohne eigenen Antrieb, auf dem verflüssigtes Erdgas (LNG) zur Stromerzeugung eingesetzt wird. In Rotterdam will Becker Marine Systems damit sowohl Kreuzfahrtschiffe als auch Containerschiffe, Massengutfrachter oder Tanker mit Strom versorgen. Das ist weniger umweltbelastend, als wenn die Schiffe ihren benötigten Strom mit den eigenen Dieselaggregaten erzeugen.

In Hamburg geht die Barge "Hummel" in ihre zweite Saison. Sie versorgt bis Oktober insgesamt 16 Mal das Kreuzfahrtschiff "Aidasol" während der Liegezeiten am Hafencity-Terminal mit Strom. "Einige Auflagen erschweren die Arbeit", sagte Lehmann. "Wir suchen gemeinsam mit den zuständigen Behörden nach einer einvernehmlichen Lösung." Dann könne die "Hummel" auch über das laufende Jahr hinaus in Hamburg eingesetzt werden. Unter anderem muss immer ein Schlepper bei der Barge liegen, um sie vom Kai wegzuziehen, falls ein Feuer ausbrechen sollte.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3