2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Senvion will mit dem Land verhandeln

Demo in Husum Senvion will mit dem Land verhandeln

In Husum haben die Beschäftigten des Windanlagenherstellers Senvion gegen die Schließung ihres Werks demonstriert. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) kündigte an, das Unternehmen sei zu Gesprächen bereit.

Voriger Artikel
Nahverkehr soll flexibler werden
Nächster Artikel
Spediteure rasen vor Wut

Ein Beschäftigter des Windkraftanlagenherstellers Senvion demonstriert gegen den Stellenabbau.

Quelle: Christian Charisius

Husum. Das Unternehmen sei wochenlang abgetaucht gewesen, sagte Albig. Nun sei es aber endlich gelungen, nach Ostern Gespräche zwischen Landesregierung und Geschäftsführung zu vereinbaren. Albig: „Husum ist nicht irgendein Standort, sondern ein ganz besonderer. Das ist die Wiege der Windkraft.“

200 Mitarbeiter demonstrierten in Husum

An einer Kundgebung beteiligten sich knapp 200 Mitarbeiter, wie ein Sprecher der Gewerkschaft IG Metall sagte. Mit dem Bus waren dazu auch Delegationen aus anderen Standorten angereist. Auf Plakaten stand zu lesen: „Husum ist das Herz von Senvion.“

Das Unternehmen will in Deutschland rund 730 Stellen streichen. Daneben soll das Werk in Trampe (Brandenburg) sowie der Standort der PowerBlades GmbH in Bremerhaven geschlossen werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3