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Strafen nach Prozess gegen ehemalige Conergy-Vorstände

Prozesse Strafen nach Prozess gegen ehemalige Conergy-Vorstände

Drei frühere Vorstände des Solarunternehmens Conergy sind am Montag vom Hamburger Landgericht teils freigesprochen, teils wegen Ordnungswidrigkeiten zu Geldbußen verurteilt worden.

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Das Logo von Conergy ist auf einem Solarmodul zu lesen.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Hamburg. Einer der Angeklagten erhielt nach Angaben eines Gerichtssprechers eine Verwarnung und eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen, die auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Geldbußen gelten als zum Teil bezahlt, weil die Conergy-Vorstände nach der Fertigstellung der Anklageschrift vier Jahre auf ihr Verfahren warten mussten. Ende Oktober vergangenen Jahres war bereits der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Ammer freigesprochen worden.

Die Vorwürfe gegen die Manager, unter ihnen Unternehmensgründer Hans-Martin Rüter, rührten aus den Jahren 2006 und 2007 und lauteten auf Bilanzfälschung, Marktmanipulation und Insiderhandel mit der börsennotierten Conergy-Aktie. Die Angeklagten hätten große private Aktienpakete verkauft und die anderen Aktionäre über die wirtschaftliche Situation von Conergy getäuscht. Die Angeklagten hatten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen.

dpa

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