27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Busfahrer-Tarifverhandlungen vertagt

Streikgefahr Busfahrer-Tarifverhandlungen vertagt

Die Verhandlungen für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein sind ergebnislos vertagt worden. Das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot sei völlig inakzeptabel gewesen, sagte Verdi-Pressesprecher Frank Schischefsky am Mittwochabend.

Voriger Artikel
An Facebook führt kein Weg vorbei
Nächster Artikel
Konjunktur im Norden schwächelt

Die Busse könnten bald wieder stehen bleiben. Die Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe wurden vertagt.

Quelle: dpa/Markku Ojala (Symbolbild)

Kiel. Demnach hatten die Arbeitgeber eine jährliche Lohnsteigerung von 1,8 Prozent bei einer Laufzeit von 42 Monaten angeboten. Es sei damit zu rechnen, dass es in den kommenden Tagen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 8. Oktober zu weiteren Warnstreiks kommen wird, kündigte Schischefsky an.

Verdi fordert 250 Euro im Schnitt pro Monat mehr, um den Lohnabstand zu Busfahrern von kommunalen Arbeitgebern zu verringern. Das sind laut Gewerkschaft etwa 10,8 Prozent. Der Omnibusverband Nord kommt hingegen auf 12 Prozent. Zuletzt hatten sich am Dienstag beim vierten Warnstreik nach Verdi-Angaben etwa 1050 Busfahrer beteiligt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Streik
Foto: Rolf Stache (hier mit Sohn Philipp) ist verärgert: „Ich musste extra meine Mittagspause verschieben, um meine beiden Kinder von der Gemeinschaftsschule Altenholz abzuholen“, sagt er.

Der Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe Schleswig-Holsteins hat sich weiter verschärft. Einen Tag vor der nächsten Verhandlungsrunde hatte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag die Busfahrer erneut zu Warnstreiks aufgerufen.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3