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Studie: Im Norden größere Wohnungen erschwinglich

Wohnen Studie: Im Norden größere Wohnungen erschwinglich

Viele Mieter in Schleswig-Holstein können sich derzeit eine größere Wohnung leisten als vor sechs Jahren. Nur in Kiel und im Kreis Segeberg ist das im Durchschnitt nicht der Fall, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Analyse ermittelt hat.

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Ein Kieler bekommt für 25 Prozent seines Einkommens 71 Quadratmeter Wohnraum.

Quelle: C. Rehder/Archiv

Kiel. Wenn in Kiel ein Mieter 25 Prozent seines verfügbaren Einkommens einsetzt, kann er derzeit 71 Quadratmeter beziehen und damit einen weniger als 2010. Im Kreis Segeberg sank die Zahl von 99 auf 97 Quadratmeter.

Den Maximalwert im Norden erreicht der Kreis Rendsburg-Eckernförde mit 108 Quadratmetern, den niedrigsten Kiel mit den genannten 71. Die größten Zuwächse verbuchten Nordfriesland, Lübeck, Dithmarschen und Steinburg.

Bundesweit schwanken die Werte noch viel stärker: Die größte Wohnfläche können sich die Menschen im bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau mit 126 Quadratmetern leisten. Am anderen Ende der Skala steht die Stadt Trier mit 59 Quadratmetern. Bundesweit seien die Mieten seit dem Jahr 2010 weniger stark gestiegen als das verfügbare Einkommen der Haushalte, berichtete das IW. Ausnahmen sind die größten Städte Berlin, München und Hamburg.

dpa

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Für Menschen in Berlin, München – oder auch in Kiel – dürfte es ein schwacher Trost sein: In weiten Teilen Deutschlands können sich Mieter größere Wohnungen leisten als noch vor einigen Jahren. Doch mit Durchschnittsberechnungen, wie sie das Kölner IW jetzt angestellt hat, ist es bekanntlich so eine Sache.

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