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OLG schlägt Vergleich im Fluglärm-Streit vor

Sylt OLG schlägt Vergleich im Fluglärm-Streit vor

Im Streit um Fluglärm auf der Insel Sylt hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig einen Vergleich zwischen dem Flughafen-Betreiber und den Klägerinnen vorgeschlagen. Unklar ist, ob der Flughafenbetreiber und die beiden Klägerinnen auf den Vorschlag eingehen.

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 Aktuell ist auf Sylt Fluglärm in Höhe von 60 Dezibel erlaubt.

Quelle: Uwe Paesler (Symbolfoto)

Schleswig. In dem Berufungsverfahren habe der Senat angeregt, dass der Flughafen ein Jahr lang monatlich die Lärmbelastung auf den Grundstücken der zwei Frauen in Keitum ermitteln lassen solle, sagte eine Gerichtssprecherin. Befindet sich der Dauerschallpegel demnach anschließend jeweils unter einer bestimmten Grenze, wäre der Prozess vorüber. Sollte die nun vom Gericht vorgeschlagene Marke von 56 Dezibel überschritten werden, würde der Prozess fortgesetzt.

Das Oberverwaltungsgericht hatte den erlaubten Fluglärm auf der Ferieninsel vor zwei Jahren bereits auf 60 Dezibel eingeschränkt. Vor dem OLG verlangen die Klägerinnen, die nicht mit Hauptwohnsitz auf Sylt leben, aber eine Obergrenze von 55 Dezibel.

Es war zunächst offen, ob der Flughafenbetreiber und die beiden Frauen auf den Vergleichsvorschlag eingehen. Bis zum 30. September können die Frauen - ihre Häuser liegen in der Einflugschneise - und der Flughafenbetreiber das Angebot jeweils annehmen oder ablehnen.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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