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TASH-Chefin weist Untreue-Verdacht zurück

Andrea Gastager TASH-Chefin weist Untreue-Verdacht zurück

Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Vorwurfs der Untreue hat sich die Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TASH), Andrea Gastager, erstmals öffentlich dazu geäußert. Über ihren Anwalt ging sie  auf den Vorwurf ein, ihre dienstliche Kreditkarte für private Zwecke missbraucht zu haben.

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TASH-Chefin Andrea Gastager weist die Unterue-Vorwürfe zurück.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Im Jahr 2014 gab es im Zusammenhang mit einer intensiven Dienstreiseaktivität Barabhebungen über ca. 3200 Euro“, heißt es in der Mitteilung.

Diese Abhebungen seien der TASH bekannt gewesen und im Jahresabschluss 2014 als Forderung gegen die Geschäftsführung ausgewiesen worden. Der Betrag sei Anfang 2015 abgerechnet worden. „Ferner habe ich während einer Dienstreise in einem Hotel private Dienstleistungen in Anspruch genommen, die im Rahmen der Reisekostenabrechnung von mir erstattet wurden“, gab die TASH-Chefin weiter an. Zur strafrechtlichen Bewertung des Vorgangs werde sich ihr Verteidiger gegenüber der Staatsanwaltschaft Kiel äußern.

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Untreueverdacht
Foto: Aus ihrer Arbeitspflicht befreit: Ex-TASH-Geschäftsführerin Andrea Gastager.

Der Aufsichtsrat der Tourismusagentur Schleswig-Holstein (TASH) zieht Konsequenzen aus den Ermittlungen gegen die Geschäftsführerin. Andrea Gastager ist von ihrer Arbeitspflicht befreit und abberufen, teilte die Agentur am Donnerstag mit.

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