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Verdi bestreikt Paketzentren

Tarifkonflikt Verdi bestreikt Paketzentren

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post setzt die Gewerkschaft Verdi die Warnstreiks in den Paketzentren im Norden fort. In Hamburg-Allermöhe und Neumünster hätten am Donnerstag gegen 14 Uhr jeweils rund 70 Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt, berichtete Gewerkschaftssekretär Thomas Ebeling.

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In den Paketzentren der Post wird gestreikt.

Quelle: dpa

Neumünster/Hmaburg. Auch am Freitag sollen die Streiks weitergeführt werden. Postkunden müssen laut Verdi daher in dieser und in der kommenden Woche mit Verzögerungen bei der Paketzustellung rechnen.

Mit den Arbeitsniederlegungen protestieren die Mitarbeiter gegen den Stillstand bei den Tarifverhandlungen. Knackpunkt ist der Aufbau von regionalen Gesellschaften in der Paketzustellung, in denen die Beschäftigten niedrigere Löhne erhalten. Darin sieht Verdi einen Bruch von Schutzvereinbarungen und fordert für 140 000 Beschäftigte eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Doch die Fronten scheinen verhärtet: „Sollte die Post wie aktuell in Hamburg weiter versuchen, die Pakete von Verwaltungsmitarbeitern verschicken zu lassen, bereiten wir uns darauf vor, auch die Briefzustellung zu bestreiken“, sagte Verdi-Sekretär Ebeling am Donnerstag.

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