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Tarifverhandlungen im Hamburger Groß- und Außenhandel vertagt

Tarife Tarifverhandlungen im Hamburger Groß- und Außenhandel vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 50 000 Beschäftigten des Hamburger Groß- und Außenhandels sind am Donnerstag ohne Ergebnis vertagt worden. Die Arbeitgeberseite lehnte die Forderungen der Gewerkschaft Verdi ab, legte aber noch kein eigenes Angebot vor.

Hamburg. Der Unternehmensverband AGA kündigte jedoch für die nächste Verhandlungsrunde am 8. Mai ein Angebot an.

Verdi fordert eine Tariferhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber 130 Euro im Monat und 90 Euro für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Unternehmensgewinne im Groß- und Außenhandel seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, heißt es bei Verdi. Dagegen erklärte der AGA, eine Lohnsteigerung von 5,5 Prozent sei für viele Betriebe nicht darstellbar. Auch die Forderung nach einer Laufzeit von nur zwölf Monaten lehne der Verband strikt ab. Die Unternehmen benötigten mehr Planungssicherheit.

dpa

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