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Drägerwerk rutscht noch tiefer in Verluste

Technikhersteller Drägerwerk rutscht noch tiefer in Verluste

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Dräger hat seinen Verlust im 1. Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum erhöht. Der Fehlbetrag nach Steuern betrug 13,6 Millionen Euro nach 3,1 Millionen Euro in der Vorjahresperiode, wie die Drägerwerk AG am Dienstag mitteilte.

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Akkurat, aber nicht ohne Verluste: Dräger leidet in Lübeck unter wirtschaftlicher Abwärtsentwicklung.

Quelle: dpa

Lübeck. Dem Konzern machten unter anderem eine geringere Nachfrage nach Medizingeräten, Preisdruck sowie Wechselkurseffekte zu schaffen. Erfreulich sei, dass das Gegensteuern bei den Kosten Wirkung zeige, berichtete Vorstandschef Stefan Dräger.

Die Kosten sollen nach früheren Angaben im laufenden und kommenden Jahr um 100 Millionen Euro reduziert werden. Dräger will bis Ende 2016 rund 200 Arbeitsplätze am Hauptstandort Lübeck streichen und weitere 150 Stellen im Ausland. Weitere zehn Millionen Euro sind im laufenden Jahr für den Umbau angesetzt.

Der Konzern schrieb auch operativ im 1. Quartal Verluste, mit einem Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 15,7 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal war noch ein Ebit von plus 1,1 Millionen Euro erreicht worden. Der Umsatz ging um 2,4 Prozent auf 532,4 Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang verringerte sich um 2,5 Prozent auf rund 600 Millionen Euro.

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Dräger
Foto: Die Bilanz für 2015 bei Dräger ist enttäuschend.

Der Dräger-Konzern, einer der führenden Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik, blickt auf ein enttäuschendes Geschäftsjahr zurück. Die Kosten seien schneller gestiegen als der Umsatz und hätten die Marge belastet, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger bei der Geschäftszahlenvorstellung 2015.

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