19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Entscheidung über Milliardenauftrag naht

ThyssenKrupp Marine Systems Entscheidung über Milliardenauftrag naht

Der auch von ThyssenKrupp umworbene Milliardenauftrag für australische U-Boote geht in die entscheidende Phase. Am Dienstag begann nach Informationen der Zeitung „Australian“ der Sicherheitsausschuss des Kabinetts mit den abschließenden Beratungen.

Voriger Artikel
Jetzt drohen Warnstreiks
Nächster Artikel
Frauen tragen doppelte Last

Das Gelände von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Sydney . Die Entscheidung könne in den nächsten zwei Wochen fallen, spekulierten Medien. Dann will Regierungschef Malcolm Turnbull Neuwahlen ausrufen. Der Auftrag, der tausende Arbeitsplätze schaffen soll, wäre für Turnbull ein willkommenes Wahlkampfthema.

Ein Beraterstab habe dem Ausschuss einen klaren Favoriten benannt, berichtete der Sender Sky News. Neben ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) haben sich der staatliche französische Schiffbaukonzern DCNS und ein japanisches Konsortium mit Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industries um den Auftrag beworben. Australien will zwölf neue U-Boote bauen lassen. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 50 Milliarden australischen Dollar — 35 Mrd Euro. Für ThyssenKrupp wäre es einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte.

Die USA sollen sich nach Medienspekulationen für einen Deal mit Japan eingesetzt haben. Die Wochenzeitung „The Saturday Paper“ schrieb dagegen gerade: „Es sieht so aus, als ob Australiens neues U-Boot „das boot“ wird.“ „das boot“ — in Anlehnung an den Film von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981 — war auf deutsch geschrieben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Rüstungsindustrie
Foto: ThyssenKrupp geht lehr aus: Australien entscheid sich für den französischen Schiffbaukonzern DCNS.

Zwölf U-Boote für 35 Milliarden Euro: Selbst mit einer Anzeigenkampagne buhlte ThyssenKrupp bis zuletzt um diesen Mega-Auftrag aus Australien. Doch der Coup misslingt – ein französischer Konkurrent sticht den Essener Konzern aus.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3