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ThyssenKrupp bündelt Marineschiffbau

Arbeitsplätze bei HDW nicht betroffen ThyssenKrupp bündelt Marineschiffbau

ThyssenKrupp Marine Systems bündelt den Marineschiffbau in einem Unternehmen. Die Gesellschaften Blohm + Voss Naval und Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) werden unter dem Namen ThyssenKrupp Marine Shipyards zusammengeführt, teilte die ThyssenKrupp Marine Systems AG am Freitag in Essen mit.

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Allein am U-Boot-Geschäft hängen Tausende Arbeitsplätze.

Quelle: Frank Behling

Kiel/Hamburg. Die Aufsichtsgremien hätten entsprechenden Plänen des Vorstands der ThyssenKrupp Marine Systems zugestimmt. Die Verschmelzung soll demnach zum Beginn des Geschäftsjahres 2012/13 im Oktober erfolgen.

„Ziel ist es, die Marktposition der Gruppe zu stärken und einen Komplettanbieter im Über- und Unterwasserschiffbau zu schaffen“, begründete eine Unternehmenssprecherin den Schritt. Das neue Unternehmen deckt demnach die gesamte operative Seite des Marineschiffbau-Geschäfts der ThyssenKrupp-Marine-Systems-Gruppe in Deutschland ab. Die ThyssenKrupp Marine Systems AG wird als Holding auch zukünftig die zentrale Führung und andere Funktionen wie etwa die Vertriebsleitung wahrnehmen.

Blohm + Voss Naval mit seinen Standorten in Hamburg und Emden baut Überwasserschiffe wie Korvetten oder Fregatten, HDW vor allem U-Boote. Die rund 2700 Arbeitsplätze an den drei Standorten - etwa 2100 in Kiel, etwa 380 Hamburg und rund 200 in Emden - sollen von dem Schritt nicht berührt werden.

Chef der ThyssenKrupp Marine Shipyards GmbH und verantwortlich für das gesamte technische operative Geschäft wird der bisherige HDW-Chef Andreas Burmester. Die kaufmännische Leitung übernimmt Evelyn Müller, bisher Sprecherin der Geschäftsführung von Blohm + Voss Naval. Sie wird zugleich stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung.

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