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Ferienorte für Hauptsaison gut gerüstet

Ostsee Ferienorte für Hauptsaison gut gerüstet

Neue Hotels, Beach-Clubs, abendliche Picknicks - Schleswig-Holsteins Ostseeküste hat kräftig in Infrastruktur und Veranstaltungen investiert. Die Ostseeküste erfindet sich gerade neu, sagt die Chefin des Ostsee-Holstein-Tourismus.

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Die Zahl der Gäste an der Schleswig-Holsteinischen Ostsee ist seit 2014 ständig gestiegen.

Quelle: Markus Scholz/dpa (Archiv)

Eutin. Schleswig-Holsteins Ferienorte an der Ostsee und in der Holsteinischen Schweiz sehen sich gut vorbereitet für die Hauptsaison 2016. Viele Orte wie Grömitz, Kellenhusen und Weißenhäuser Strand seien für die Sommermonate schon weitgehend ausgebucht, sagte die Geschäftsführerin des Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT), Katja Lauritzen, bei der Programmvorstellung am Donnerstag in Eutin. Auch in Glücksburg, Eckernförde, Heikendorf und Plön sind nach Angaben des OHT nur noch wenige Quartiere verfügbar. Die Investitionen der Orte in ihre touristische Infrastruktur trage Früchte, sagte Lauritzen. Rund 500 Millionen Euro wollen die Orte bis 2018 in neue Hotels und Promenaden investieren.

„Die Ansprüche unserer Gäste haben sich verändert, und deshalb müssen auch wir unser Angebot ständig weiterentwickeln“, sagte Lauritzen. In vielen Orten entstehen derzeit neue Unterkünfte. So stehen in Heiligenhafen im Kreis Ostholstein zwei neue Hotels kurz vor der Eröffnung, ein drittes sowie eine Ferienhausanlage sind bereits in Betrieb. Auch in Eckernförde sind im Stadtentwicklungsprojekt Noor Ferienappartements und ein neuer Wohnmobilstellplatz entstanden. „Nach Jahren des Stillstandes erfindet sich die Ostseeküste gerade neu“, sagte Lauritzen.

Die Zahl der Gäste an der Schleswig-Holsteinischen Ostsee ist seit 2014 ständig gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Übernachtungen 2014 bei 12 Millionen, das waren 8,3 Prozent mehr als im Jahr davor. 2015 legten die Übernachtungen um weitere 4 Prozent zu, in den ersten vier Monaten dieses Jahres waren es 7,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als Gründe nannte Lauritzen die gestiegene Zahl der Betten und die Qualitätsoffensive im Tourismus. „Von den Krisen anderen Feriengebieten profitieren wir nicht“, sagte Lauritzen.

Weitere Investitionen sind auf der Halbinsel Holnis bei Glücksburg und auf der Halbinsel Priwall in Lübeck-Travemünde geplant. In Grömitz im Kreis Ostholstein soll auf dem 20 000 Quadratmeter großen Gelände ein Erlebnispark mit einem Beach-Club und einer überdachten Spiel- und Spaßlandschaft entstehen.

Neben neuen Hotels, Ferienhäusern und Promenaden lockt ein buntes Veranstaltungsangebot. So laden 18 Küstenorte am 3. Juli zum Ostsee-Strandfrühstück, in Eckernförde, Grömitz und Kellenhusen gibt es Open-Air-Konzerte und Großenbrode veranstaltet im August erstmals eine „Künstlerpromenade“. Die Holsteinische Schweiz lockt mit abendlichen Naturerlebnissen unter dem Motto „Nachtgeflüster“ und organisierten Picknickveranstaltungen, zum Beispiel am Plöner Schloss. „Ein Höhepunkt für alle Gäste in der Region ist auch die Landesgartenschau Eutin als Ergänzung zum Urlaub am Wasser“, sagte Lauritzen.

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