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„Towell“-Gründer in der „Höhle der Löwen“

Schleswig-Holsteiner bei Vox „Towell“-Gründer in der „Höhle der Löwen“

Ein cleveres Sporthandtuch und rund 300.000 Vorbestellungen im Rücken: Die „Towell“-Erfinder Lennart Rieper (27) aus Rendsburg, Florian Goecke (27) aus Preetz und Paul Dudda (33) aus Hamburg wollen am Dienstag (20.15 Uhr) in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ die Juroren überzeugen.

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Das „Towell“-Team (von links): Florian Goecke, Lennart Rieper und Paul Dudda wollen die „Löwen“ überzeugen.

Quelle: VOX

Köln. Sie bieten den Investoren 20 Prozent ihrer Firma an, wenn sie 250000 Euro in ihr Unternehmen investieren. „Wir erhoffen uns vor allem Know-How in den Bereichen Produktion und Vertrieb“, sagt Florian Goecke. Dafür müssen Frank Thelen, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Jochen Schweizer und Ralf Dümmel im Fernsehen von dem Produkt aber erst mal überzeugt werden.

Das „Towell“ unterscheidet sich in drei Punkten von einem herkömmlichen Handtuch: Dank seines Schnitts können Sportler es kapuzenartig über eine Trainingsbank ziehen, so dass es während den Übungen nicht verrutscht. Wegen des Überzugs ist auch schnell erkennbar, welche Seite das Gerät berührt hat und welche man nicht zum Gesichtabtrocknen benutzen sollte. Unter dem Überzug verbirgt sich auch eine Reißverschlusstasche, die Platz für das Smartphone oder den Spind-Schlüssel bietet. Außerdem ist an einer Ecke des Handtuches ein Kunstlederclip mit zwei Magneten vernäht, so dass der Besitzer es an jedem metallischen Gegenstand – zum Beispiel an der Kraftstation im Fitnessstudio – festmachen kann.

Towell-Prototyp entstand in Rendsburg

 Der erste Prototyp entstand an der Nähmaschine von Riepers Oma in Rendsburg, die Magnetclips wurden zu Beginn in den Preetzer Werkstätten hergestellt. Mit einer Crowdfunding-Kampagne bei kickstarter.com besorgten sich die Produktdesigner vor einem Jahr ihr Startkapital für die Produktion und übertrafen sogar ihre Zielsumme von 10000 Euro. „Die Kickstarter-Kampagnen sind als Test gut. So bekommen wir direktes Feedback auf ein neuentwickeltes Produkt und sehen wie es am Markt ankommt. Das macht es auch leichter, die richtigen Produzenten zu finden“, sagt Goecke. Diese Woche wollen die Gründer eine weitere Kampagne auf der Plattform starten.

 Derzeit verkaufen die Jungs ihre „Towells“ vor allem in ihrem Onlineshop positiveproducts.com, es zieht sie aber in den Einzelhandel. Um richtig durchzustarten, ist jetzt aber nicht nur mehr Kapital erforderlich, sondern auch ein starker Partner in Vertrieb und Produktion. Diese Unterstützung erhofft sich das Team von einem der Vox-„Löwen“.

Der Sendung gingen Analysen voraus

 Lennart, Florian und Paul haben sich akribisch auf den TV-Auftritt vorbereitet. „Wir haben uns die Löwen vorher ganz genau angeschaut und alte Sendungen analysiert. In einer Excel-Tabelle haben wir ausgewertet, welchem Löwen welche Themen besonders wichtig sind und welche Fragen sie häufig stellen“, sagt Goecke. Kurz vor dem Pitch in der Show sei die Aufregungskurve bei ihnen sehr hoch gewesen. „Aber in der Sendung waren wir dann überraschend entspannt.“

 Die Sendung wollen sich die jungen Unternehmer mit Freunden und Familie anschauen. „Wir freuen uns mega darauf“, sagt Florian. Sie seien aber auch darauf eingestellt, zwischendurch arbeiten zu müssen. „Damit es uns nicht passiert, dass der Online-Shop zusammenbricht.“ Ob es zu einem Deal kommt, verrät der Preetzer vor der Ausstrahlung um 20.15 Uhr natürlich noch nicht.

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Ein Artikel von
Anne Holbach
Wirtschaftsredaktion

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