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Volks- und Raiffeisenbanken bleiben auf Wachstumskurs

Trotz Niedrigzinsen Volks- und Raiffeisenbanken bleiben auf Wachstumskurs

Trotz Niedrigzinsen haben die Volks- und Raiffeisenbanken im Land im Jahr 2016 Geld verdient und konnten ein Jahresergebnis von 201 Millionen Euro einfahren.

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Die Volksbanken in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr trotz der anhaltend niedrigen Zinsen Geld verdient.

Quelle: Markus Scholz/dpa

Neumünster. "Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden", sagte Klaus Treimer, Sprecher der VR-Banken in Schleswig-Holstein und Vorstand der VR Bank Ostholstein Nord - Plön, am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Neumünster. Das Jahresergebnis der 33 eigenständigen Volks- und Raiffeisenbanken im Land liege etwa auf dem Vorjahresniveau. Bei der Gesamtbilanzsumme verzeichneten die Geldhäuser ein Plus um 4,5 Prozent, sie wuchs um 857 Millionen Euro auf insgesamt 19,9 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Mitglieder wuchs um 8300 auf rund 355800.

"Wir konnten unsere Königsdisziplin - das Kreditgeschäft - um 5,1 Prozent steigern", sagte Kai Schubert, Sprecher der VR-Banken in Schleswig-Holstein und Vorstand der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln. Das Kreditvolumen wuchs von 12,7 Milliarden Euro auf 13,4 Milliarden Euro an. Über 70 Prozent der Kredite seien an Firmenkunden vergeben worden, vor allem an die Branchen Dienstleistung, Forst- und Landwirtschaft sowie Energie. Die gute Nachfrage nach Krediten sei vor allem der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung Schleswig-Holsteins zu verdanken und der damit einhergehenden Investitionsbereitschaft der Unternehmen im Norden.

Die Volks- und Raiffeisenbanken im Norden blicken "optimistisch" auf das Jahr 2017, auch wenn die Betriebsergebnisse in Folge hoher Regulierungskosten und der Niedrigzinsphase voraussichtlich sinken werden.  "Wir sind gut gerüstet für die Zukunft", so Schubert.

Die VR-Banken sind im Land mit 300 Zweigstellen vertreten und beschäftigen derzeit 4438 Mitarbeiter.

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