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Habeck für Enddatum zum Kohleausstieg

Umwelt Habeck für Enddatum zum Kohleausstieg

Der schleswig-holsteinische Energieminister Robert Habeck ist dafür, ein festes Datum zum Ausstieg aus dem Kohlestrom in Deutschland festzulegen. „Wir brauchen die Kohle nicht, sie schadet“, sagte der Grünen-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

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Will ein festes Datum zum Kohleausstieg: der schleswig-holsteinische Energieminister Robert Habeck.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Berlin/Kiel. „Deshalb ist ein Fahrplan zum Kohleausstieg mit gesetztem Enddatum ein richtiger Schritt.“ Dies sei allemal besser, als Stilllegungsprämien für Kohlkraftwerke zu zahlen. Wenn ein solcher Ausstieg im Konsens funktioniere, wäre es gut. „Sollte es nicht klappen, muss es den Kohleausstieg trotzdem geben.“

Habeck reagierte auf den Vorschlag der Berliner Denkfabrik Agora, die ersten ältesten Kraftwerke schon ab 2018 abzuschalten und auch Kohle-Restlaufzeiten festzulegen. Ein kompletter Ausstieg aus dem Kohlestrom soll demnach schrittweise bis 2040 geschafft werden. Die Klimakonferenz von Paris habe gezeigt, dass den Worten Taten folgen müssen, um den Klimawandel zu bremsen, sagte Habeck. Unterschiedlich bewertete die Bundesregierung die Agora-Vorschläge. Eine Sprecherin des Umweltministeriums nannte die Studie hilfreich, während Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sie einer Sprecherin zufolge „zur Kenntnis“ nahm. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom sei für den Industriestandort Deutschland nicht sinnvoll.

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