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Versehentlich Genraps angebaut

Umweltministerium Versehentlich Genraps angebaut

Auf einer kleinen Versuchsfläche in Schleswig-Holstein ist nach Angaben des Umweltministeriums unbeabsichtigt Raps mit nicht zugelassener gentechnischer Verunreinigung ausgesät worden. Es handle sich um versehentlich verunreinigtes konventionelles Winterrapssaatgut einer französischen Firma, teilte das Ministerium mit.

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Der Raps sei nicht für die Lebensmittel- oder Futtermittelerzeugung oder als nachwachsender Rohstoff vorgesehen gewesen, hieß es.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Die aus der Saat aufgewachsenen jungen Pflanzen seien vor einer Blüte vollständig vernichtet worden. Die Gesamtfläche betrug 90 Quadratmeter.

Der Raps sei nicht für die Lebensmittel- oder Futtermittelerzeugung oder als nachwachsender Rohstoff vorgesehen gewesen, hieß es. Er sei für Vorprüfungen zur Sortenregisteranerkennung ausgesät worden. Bei dem Versuchsanbau gehe es darum, mehrere Sorten miteinander zu vergleichen, sagte eine Sprecherin. In Schleswig-Holstein werden seit Jahren keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf Flächen des Landes angebaut, gab das Ministerium an.

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