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Kraftfahrtbundesamt ordnet Rückruf an

VW-Diesel-Fahrzeuge Kraftfahrtbundesamt ordnet Rückruf an

Das Kraftfahrtbundesamt ordnet wegen des Abgas-Skandals bei Volkswagen einen verpflichtenden Rückruf aller Diesel-Fahrzeuge mit der manipulierten Software an. Eine von Volkswagen vorgeschlagene freiwillige Reparatur reicht der Behörde nicht. Das sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Donnerstag auf Anfrage in Berlin.

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Das Kraftfahrtbundesamt ordnet wegen des Abgas-Skandals bei Volkswagen einen verpflichtenden Rückruf aller Diesel-Fahrzeuge mit der manipulierten Software an.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Berlin/Flensburg. Volkswagen hatte wegen der Affäre um manipulierte Abgaswerte bei Dieselautos einen umfangreichen Maßnahmenplan zur Bewältigung des Skandals an das Bundesamt geschickt. Details zum Rückruf wurden vorerst nicht genannt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wollte sich am Vormittag (11.00) in Berlin äußern.

Der neue VW-Konzernchef Matthias Müller hatte zunächst einen Rückruf ab Januar in Aussicht gestellt, der bis zum Jahresende 2016 dauern könnte. Zuvor wollte der Wolfsburger Autobauer „intensive Qualitätstests“ vornehmen. Die Abstimmung über die Vorschläge sollte im laufenden vierten Quartal mit dem KBA geschehen. VW hatte mit einer Software die Abgaswerte bei Dieselwagen geschönt.

KBA-Chef Ekhard Zinke hatte Vorwürfe, seine Behörde sei in Teilen mitverantwortlich für den Abgas-Skandal, zurückgewiesen. Sie habe von den Manipulationen bei Millionen Dieselwagen nichts wissen können. Es liefen inzwischen auch Tests anderer Modelle.

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Die Affäre um manipulierte Abgaswerte von Dieselautos bietet, so schmerzhaft die Konsequenzen für Volkswagen auch sind, eine große Chance für eine Debatte um die Zukunft unserer Mobilität. Dass Autohersteller seit Jahrzehnten ihre Fahrzeuge mit völlig utopischen Verbrauchswerten verkaufen dürfen, ist nämlich der eigentliche Skandal.

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