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Verbände gegen geplantes Angelverbot in Nord- und Ostsee

Fischerei Verbände gegen geplantes Angelverbot in Nord- und Ostsee

Anlässlich des Tages des Meeres hat sich eine Allianz unter anderem aus Fischerei- und Tourismusverbänden gegen ein geplantes Angelverbot in Nord- und Ostsee ausgesprochen.

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Quelle: Jens Kalaene/Archiv

Schwerin/Eutin. "Es hilft nicht, es vernichtet viel mehr Arbeitsplätze", sagte Jens Meyer von der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein am Mittwoch in Eutin. Das Bundesumweltministerium will zum Schutz der Meere die Freizeitfischerei in Schutzgebieten wie dem Sylter Außenriff oder dem Fehmarnbelt verbieten. Dadurch sollen Arten und Lebensräume der beiden Gewässer geschützt werden.

Gleichzeitig erlaube das Ministerium, dass Jachten und Boote durch die Gebiete fahren, sagte Meyer. Außerdem sei auch Rohstoffabbau, Öl- und Gasförderung sowie Fracking erlaubt. Die Allianz könne nicht nachvollziehen, wie Freizeitfischer mit Handangeln dem Meer schaden, aber der Schiffsverkehr dagegen nicht. Angeln sei ressourcenschonend. Die Mitglieder der Allianz forderten das Bundesumweltministerium auf, die ökologischen und ökonomischen Faktoren von Freizeitfischerei bei zukünftigen Planungen zu berücksichtigen.

dpa

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