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Verband: EEG-Anlagen bei Netzengpässen umschalten

Energie Verband: EEG-Anlagen bei Netzengpässen umschalten

Um bei Engpässen im Stromnetz Windkraft- oder Solaranlagen künftig nicht mehr abschalten zu müssen, will der Bundesverband WindEnergie (BWE) sie umschalten und den Strom barrierefrei für Mobilität und Wärme bereitstellen.

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Verband: EEG-Anlagen bei Netzengpässen umschalten.

Quelle: Roland Weihrauch/Archiv

Husum. Dafür seien neben gutem Willen lediglich einige wenige gesetzliche Präzisierungen erforderlich, heißt es in den am Montag in Husum veröffentlichten Vorschlägen des BWE. "Zugleich kann so ein wichtiger Impuls gesetzt werden, um beim Einsatz Erneuerbarer Energien in den Bereichen Mobilität und Wärme den entscheidenden Schritt nach vorn zu machen", sagte BWE-Präsident Hermann Albes. "Für uns ist es ärgerlich und unbefriedigend, dass der preiswerte Windstrom wegen stockenden Netzausbaus immer wieder nicht genutzt werden kann."

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte die BWE-Initiative. Der Netzausbau habe jedoch Vorrang und müsse zügig bundesweit vorangetrieben werden, sagte er nach einer vorab veröffentlichten Pressemitteilung: Aus Sicht der Landesregierung sei entscheidend, dass jetzt, wo auf Bundesebene konkretere Vorstellungen für einen Strommarkt 2.0 vorgelegt werden, ein System geschaffen wird, das alle Erneuerbaren Energien einbeziehe.

dpa

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