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Verkauft oder nicht? Streit um Elmshorner Wurstfabrik

Wirtschaft Verkauft oder nicht? Streit um Elmshorner Wurstfabrik

In Elmshorn geht es derzeit um die sprichwörtliche Wurst: Der Unternehmer Maximilian Tönnies, Sohn von Schalke 04-Boss Clemens Tönnies, behauptet, den Wursthersteller Döllinghareico übernommen haben.

Elmshorn. Die Geschäftsführung von Döllinghareico dementierte die Übernahme jedoch umgehend. Stimmt nicht, ließen Geschäftsführung und Betriebsrat über eine Hamburger PR-Agentur am Donnerstag mitteilen: "Der Ausgang der Verkaufsverhandlungen ist (…) zum aktuellen Zeitpunkt noch offen".

Der Grund sei simpel: "Man kann nur verkaufen, was einem auch gehört", erklärte der Sprecher der Agentur: Obwohl die Anteile von Döllinghareico zu 100 Prozent bei der Familie Dölling liegen, könne diese wegen Verpflichtungen bei Gläubigerbanken nicht frei darüber verfügen. Er verwies darauf, dass parallel zu Tönnies auch mit weiteren Kaufinteressenten verhandelt werde.

Von Seiten Maximilian Tönnies gab es am Donnerstag keine Stellungnahme. Über einen Sprecher in München verwies er lediglich auf ein Schreiben von Döllinghareico-Mitinhaber Claus Dölling: "Wir haben den Verkauf unserer Anteile an den Unternehmer Maximilian Tönnies beschlossen", heißt es darin. Laut Dölling werde nur noch auf die Zustimmung des Kartellamtes gewartet.

dpa

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