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Voith sieht für Kiel wieder gute Perspektiven

Konzernumbau Voith sieht für Kiel wieder gute Perspektiven

Der tiefe Konzernumbau hat den Anlagen- und Maschinenbauer Voith (Heidenheim) im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr wie erwartet ins Minus gedrückt. Das berichtete das Unternehmen am Mittwoch. Im Geschäftsjahr 2015/2016 will Voith aber wieder Gewinn machen.

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Bei Voith soll es wieder nach vorne gehen.

Quelle: Stefan Puchner/dpa

Heidenheim/Kiel. Auch für den Standort Kiel sieht der Konzern gute Perspektiven. Selbst wenn Voith im vergangenen Jahr die Flaute im Geschäft für Papiermaschinen zu schaffen gemacht hatte. Unterm Strich stand ein Verlust von 93 Millionen Euro nach 41 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr. Nun verschlankt das Unternehmen seine Verwaltung, streicht 1500 Stellen in der Papiersparte und schließt Standorte. Außerdem soll das Geschäft mit Industriedienstleistungen verkauft werden. Der Umbau kostete im abgelaufenen Geschäftsjahr 231 Millionen Euro, bislang habe er schon Einsparungen von 220 Millionen Euro gebracht. Das Sparziel lautet 250 Millionen Euro. Den Umsatz seiner fortgeführten Geschäftsbereiche konnte Voith um drei Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Der Auftragseingang lag mit 4,4 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

 In Kiel hatte Voith vor anderthalb Jahren die Produktion von Diesellokomotiven eingestellt und damit begonnen, den Standort auf das reine Service-Geschäft für Schienenfahrzeuge auszurichten. Die Zahl der Mitarbeiter sollte von rund 200 auf 120 reduziert werden. Nun sei der Abbau weitgehend abgeschlossen, rund 170 Mitarbeiter arbeiten noch in dem Werk im Nordhafen am Nord-Ostsee-Kanal – und diese Größenordnung solle auch künftig gehalten werden, sagte ein Voith-Sprecher. „Wir haben einige neue Aufträge gewinnen können und versprechen uns von Kiel eine positive Entwicklung und Wachstum“, so der Sprecher.jög

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