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Busfahrer bekommen mehr Geld

Einigung nach OVN-Streik Busfahrer bekommen mehr Geld

Bus-Fahrgäste können erst einmal aufatmen: Ein von Gewerkschaftsseite angekündigter unbefristeter „Erzwingungsstreik“ Beschäftigter privater Busunternehmen im Norden scheint vorerst abgewendet. Am Donnerstag einigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Omnibusverband Nord (OVN) im Tarifstreit auf eine Lohnerhöhung.

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OVN-Geschäftsführer Joachim Schack lobt den „spürbaren Lohnzuwachs“.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel.  Danach erhalten die Beschäftigen im Rahmen der Laufzeit des Tarifvertrages bis 31. Oktober 2017 in drei Schritten eine Lohnerhöhung von insgesamt 155 Euro. Allerdings müssen Arbeitgeber und Gewerkschaftsmitglieder der Einigung der Verhandlungsführer noch zustimmen. Aus Sicht von OVN-Geschäftsführer Joachim Schack ist die Zustimmung der Busunternehmen „nur eine Formsache“. Als „völlig offen“ bezeichnete hingegen Verdi-Verhandlungsführer Gerhard Mette den Ausgang der Befragung von rund 1000 Gewerkschaftsmitgliedern. Denn der jetzt erzielte Kompromiss entspreche nicht dem ursprünglichen Ziel einer kompletten Angleichung der Löhne von privaten und kommunalen Arbeitgebern mit einer Differenz von durchschnittlich 250 Euro. Am 15. Dezember läuft die Erklärungsfrist beider Tarifparteien ab.

 Der Gewerkschafter bewertete den jetzt ausgehandelten Kompromiss als einen ersten Schritt zur Angleichung des Lohnniveaus, dem in künftigen Tarifrunden weitere Schritte folgen müssten. Joachim Schack verwies auf einen „spürbaren realen Lohnzuwachs“ der Fahrer vor allem vor dem Hintergrund einer niedrigen Teuerungsrate.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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